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Güterzuglok, Baureihe 42

Die Baureihe 42 (hier ein Beispiel eines 1944 in der Maschinenfabrik Esslingen gebauten Exemplares) verwendete Blattfedern. Blattfedern werden bei der Eisenbahn oft als Primärfedern verwendet. Entsprechende Achsblenden für Modelle findet man bei uns unter Bauteile: https://www.dampf-druck.de/produkt-kategorie/bauteile/

Maschinenfabrik Esslingen, Baujahr 42, 1800PS, Schraubenfedern

 

Bauart 1É h2
Blattfeder, Baureihe 42, Höchstgeschwindigkeit 80 km/h

Dampflokomotiven haben nur in den seltensten Fällen lose auf den Achsen laufende Räder. Fast immer sind hier auf einer Radsatzwelle (fälschlicherweise auch Achswelle genannt) die beiden Radkörper verdrehsicher montiert. Im klassischen Dampflokomotivbau wurden die Radkörper vorwiegend als Radsterne (Speichenräder) ausgebildet.

Beim Aufbau von Fahrwerken unterscheidet man zum einen nach der Anzahl der Achsen bzw. Radpaaren (Einachs-, Zweiachs-, bei schweren Güterlokomotiven sogar Dreiachsfahrwerke), zum anderen nach Radsatz- oder Einzelradfahrwerken. Eine Federung kann z.B. mit Blatt oder Schraubenfedern erfolgen. Torsionsfederungen werden wegen der entsprechenden Gewichtsbelastungen im Eisenbahnbau fast nie verwendet.

Bei den heute bei Güterwagen noch weit verbreiten Einachsfahrwerken wird das Fahrwerk normalerweise über eine rückstellende Federaufhängung geführt, die den Radsatz sich im Bogen einstellen läßt. Dies wird normalerweile über Blattfedern mit einer Schakenaufhängung erreicht. Bei Fahrwerken ohne Rückstellwirkung können sich Laufinstabilitäten einstellen.

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